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Mit diesem und ähnlichen Aufrufen hat sich der BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft an seine Mitglieder und die Personalvertretungen aller Ebenen und an alle Beschäftigten
gewandt.
Warum dieses Engagement? - wurde ich in der Vergangenheit nicht selten gefragt.
Voran stellen möchte ich, dass diese Initiative seinen Ursprung nicht zuletzt beim BDZ und dem Hauptpersonalrat hat. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich der BDZ und die
Personalvertretungen auf allen Ebenen dieser Sache sehr engagiert annehmen.
Doch nun zum Beweggrund dieser Unterstützung eines Vorhabens der Verwaltung.
Durch diese Befragung ist es möglich, allen Beschäftigten die Chance zu geben, ihre ehrliche Meinung über den Zustand der derzeitigen Verwaltung zu sagen und dies ohne Name und ohne Anschrift. Es ist weder dem BDZ noch den Personalvertretungen verborgen geblieben, dass die permanente Umorganisation der Verwaltung bei weiten Teilen der Beschäftigten nicht nur eitel Sonnenschein ausgelöst hat. In kleinen Runden wird teilweise sehr harsche Kritik an den Projekten geübt. Der BDZ als die repräsentative Gewerkschaft in der
Zollverwaltung ist stets am Ball, doch nicht immer werden seine Argumente erhört, weil die
Verwaltung nicht die tatsächliche Stimmungslage kennt. Mit dieser Befragung erwarteten sowohl der BDZ als auch die Personalvertretungen ein ungeschöntes und repräsentatives Meinungsbild über fast alle Bereiche in der Zollverwaltung.
Mit diesem Ergebnis wird die Verwaltung in zahlreichen Bereichen zu neuen oder anderen Denkansätzen gezwungen werden.
Ein sehr entscheidender Punkt wird die wirkliche Stimmungslage der Beschäftigten sein.
Sie wird zugleich die Basis für die Durchsetzung von Forderungen des BDZ und seiner durch sie getragenen Personalvertretungen sein.
Wir können heute schon unsere Zusicherung geben, dass das Ergebnis der
Mitarbeiterbefragung zu Konsequenzen führt, aber nur durch ihr aktives Zutun wird dafür die Basis
geschaffen.
Noch eine abschließende Bemerkung sei mir gestattet:
Es ist wie im richtigen Leben, so auch beim Beginn der Mitarbeiterbefragung - die Technik streikt.
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen macht bitte nicht den Fehler, das Ihr Euch von dieser
wirklich guten und wichtigen Sache abwendet, wir schaden uns damit allen selbst.
Eine bitte hätte ich noch in diesem Zusammenhang, schiebt nicht diese Technikpannen den Kollegen Innen der Personalvertretung in die Schuhe oder lastet sie gar den einzelnen
Personen an.
Sie können gewiss am allerwenigsten dazu.
In diesem Sinne lasst uns alle mitmachen für ein gutes Ziel
Wolfgang Fischer
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Wolfgang Fischer
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